Opel stellt den Astra mit neuem Chef Uwe Hochgeschurtz vor

Table of Contents Zum Fahrbericht des neuen Opel Astra: Mut vom MainZwei Hybride und ein reiner Elektro-Astra Sie können es nicht abwarten bei Opel. Schließlich feiern sie auch nicht jeden Tag eine Weltpremiere. Schon gar nicht stellt die Marke mit dem Blitz in ihrer Event-Halle am Stammsitz in Rüsselsheim nicht […]

Sie können es nicht abwarten bei Opel. Schließlich feiern sie auch nicht jeden Tag eine Weltpremiere. Schon gar nicht stellt die Marke mit dem Blitz in ihrer Event-Halle am Stammsitz in Rüsselsheim nicht einfach so in Bescheidenheit die neue Version ihres wichtigsten Autos neben dem Kleinwagen Corsa vor. Und nichts anderes ist der Astra. Etwa ein Viertel der Verkäufe der einzigen deutschen Tochtergesellschaft des Stellantis-Konzerns entfallen auf diesen Kompaktwagen.

Thorsten Winter

Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

So beginnt an diesem Mittwochvormittag der Countdown schon ein paar Minuten vor dem angekündigten Start. Auf der Leinwand läuft die Uhr herunter, es plingt und wummert aus dem Boxen und herein rollt – ein Hochrad, gesteuert von einem Fahrer in eleganter schwarzer Kleidung, Zylinder inklusive. Als nächstes fährt ein Kadett aus den dreißiger Jahren vor, gefolgt von erfolgreiches Epigonen, die aussehen wie frisch aus der Produktion. Ein bisschen Spannung muss schon sein.

Erlkönig: Der neue Opel-Astra in BVB-Lackierung





Bilderstrecke



Der Neue aus Rüsselsheim
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Probefahrt mit dem Astra

Zum Fahrbericht des neuen Opel Astra: Mut vom Main

Dann aber, kurz nach 11.30 Uhr, kommt der neue Hoffnungsträger ins Blickfeld. Zunächst nur auf der Leinwand, dann auf vier Rädern und frisch poliert. Vor dem internationalen Publikum steht an der Wiege von Opel „der wahre Herausforderer“, wie die Moderatorin im besten Marketing-Sprech sagt. Dem Auto entsteigt der neue Opel-Chef Uwe Hochgeschurtz. Die zweite Premiere an diesem Tag vor der dreistelligen Zahl von Gästen. „Willkommen zur Premiere eines atemberaubenden Autos“, ruft Hochgeschurtz in den Saal. Allerdings nicht auf deutsch, sondern auf englisch, so wie alles an der Präsentation „in english“ ist.

Die zweite Premiere an diesem Tag vor der dreistelligen Zahl von Gästen. „Willkommen zur Premiere eines atemberaubenden Autos“, ruft Hochgeschurtz in den Saal. Allerdings nicht auf deutsch, sondern auf Englisch, so wie alles an der Präsentation „in english“ ist.

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Zwei Hybride und ein reiner Elektro-Astra

Er plaudert flüssig mit der Moderatorin. Der Blitz habe noch nie so gut zum Astra gepasst wie jetzt, sagt er angesichts der elektrifizierten Modelle. Zwei Plug-in-Hybride und ein reiner Elektro-Astra stehen zur Verfügung. Bestellbar ist das Auto von Oktober an, zum Jahresende baut Opel es erstmals in Rüsselsheim. Schon angestoßen habe die Firma den Markteintritt in China, den schon sein Vorgänger Michael Lohscheller angekündigt hatte. Hochgeschurtz wiederholt auch dessen Aussage, die Marke mit dem Blitz wolle von 2024 an das komplette Portfolio auch auf E-Autos umstellen und vier Jahre später in Europa nur noch elektrifizierte Modelle zu verkaufen. Das bedeutet auch das mittelfristige Aus für das bisherige Flaggschiff: Der Insignia in der jetzigen Form ist nicht elektrifizierbar.

„Wir müssen rasch vorwärts kommen“, sagt der Mann mit Faible für den Vertrieb. Bei seinem ersten Auftritt spart Hochgeschurtz nicht an großen Worten. „Opel wird der deutsche Autohersteller sein“, sagt er selbstbewusst und beschreibt die Marke als aufregend, mutig und menschlich. Cool statt kühl.

Markenbotschafter Jürgen Klopp kann sich nach seinen Worten gut vorstellen, künftig einen Rechtslenker-Astra in Liverpool zu fahren, wie er sagt. Derzeit weilt der Trainer des FC Liverpool während der Länderspielpause in heimischen Gefilden in seinem Mainzer Haus, da fügt sich der Premierentermin bei Opel gut ins Bild. In England fahre er täglich 50 bis 60 Meilen – da wäre ein Plug-in-Hybrid genau richtig, wie „Kloppo“ meint.

Von 22.465 Euro an wird das auf einer Konzernplattform gebaute Auto erhältlich sein, wobei es für dieses Geld einen „gut ausgestatteten Wagen“ geben wird, wie Hochgeschurtz sagt. In einer Einspielung hebt Werkleiter Michael Lewald hervor, der Astra sei in Rüsselsheim designt.

Chefdesigner Mark Adams meint, mit dem neuen Modell werde auch eine neue Wahrnehmung einhergehen. Wieder fällt der Begriff mutig angesichts des sportlichen Auftritts. Der Astra wirkt wie von Natur aus tiefergelegt. Der hinter dem Modell stehende Chefingenieur ist übrigens eine Frau: Marielle Vogler.

Christia Kroell

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